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Marcus Janke

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Invacon Recruitingfilm

Recruitingfilm als Viralspot

Die Argumente für einen Viralspot im HR-Marketing, sind in etwa die selben, wie bei jedem anderen Teaser auch. Es geht um massenhafte Aufmerksamkeit und Standortbestimmung.

Begeisterung schaffen, in aller Kürze

Um im Internet zu Worte zu kommen, müssen Unternehmen mächtig auffallen. Das sind dann in der Regel Kampagnen, die mit besonders viel Leistung für wenig Geld aufwarten. Eine Rattenfänger-Logik, die sich auf das Recruiting schwer übertragen lässt.

Eine Recruitingfilm-Viralspot muss anders begeistern und zwar sehr schnell. Denn ohne zu Wissen, worum es genau geht und ob es etwas mit den eigenen Bedürfnissen zutun hat, geht die Auf­merk­sam­keits­span­ne im Internet gegen 0 Sekunden. Da müssen die ersten Bilder fesseln, egal wie.

Egal wie, ist natürlich Blödsinn – ein wenig Arbeitgebermarke sollte im Recruitingfilm-Viralspot dann schon vorkommen. Aber bitte wirklich nur als Blitzlicht. „20.000 Euro Gehalt pro Monat“ könnte die reißerische erste Einblendung sein und im Anschluss zeigen Sie ein Gruppenfoto von der Abteilung. Recruitingfilm-Viralspot fertig.

Gründe für den viralen Erfolg

Warum einige Spots viral funktionieren und andere nicht, hängt von Faktoren ab, die nicht alle beeinflussbar sind. Extrem witzig, extrem traurig, extrem irgendwas – kann alles helfen, muss aber nicht. Den Zahn der Zeit erwischen, ist immer gut, garantiert aber auch keine 10.000 Views, was nebenbei erwähnt, im HR-Marketing schon ein krasser Erfolg wäre.

Etwas Neues schaffen hingegen, erhöht die Chance auf Ansteckung enorm, denn darum geht es ja im eigentlichen Sinne im Internet. Etwas sehen zu können, was es so noch nicht zu sehen gab? Darauf warten viele, vor allem diejenigen, die sich im Internet zuhause fühlen. Wenn Sie also junge Potentiale suchen, sprechen wir hier über Ihre Zielgruppe.

Neu ist aber auch deshalb neu, weil es keine Routine kennt und auf Avantgardisten angewiesen ist. Solche Personen trifft man tatsächlich gar nicht so selten im Filmbereich an. Ich beispielsweise leben davon, immer einer Schritt weiterzudenken. Und wenn ein Viralspot, trotz Pionier-Euphorie, mal nicht funktioniert, geht die Welt auch nicht davon unter. Ein „schlechter“ Viralspot hat naturgemäß nur wenige Menschen erreicht, die ihn dann sowieso gleich wieder vergessen. Der Imageschaden wäre also gleich null.

Was ich damit sagen möchte, ist, dass Unternehmen keine Angst vor dem Versuch haben sollten, einen neuartigen Recruitingfilm als Viralspot ins Netz zu stellen. Unternehmen können dabei nur gewinnen und nur wenig verlieren, höchstens etwas Geld. Übrigens auch ein schöne Eigenschaft eines Viralspots. Es zählt hier wirklich mehr die Idee und weniger das Budget.